AndersWerkstatt 
Arbeitsraum Natur
Doris Strittmatter
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Wieso Anderswerkstatt?                                                       10. Februar 2020
Einige fragen sich bestimmt, wie ich auf den Namen 
„Anderswerkstatt“ gekommen bin.
 
Mir war bei der Namensfindung gar nicht bewusst, welche Bedeutung dieser Name hat, und was genau er eigentlich mit mir und meiner Arbeit zu tun hat. Es war eine Eingebung, die zu diesem Zeitpunkt von irgendwo her zu mir kam und sich richtig anfühlte.
 
Doch im Nachhinein siegte die Neugierde und ich fing an zu überlegen … 

Unterteilen wir also den Namen zunächst in die Wortteile Werkstatt und anders, und schauen uns mal die Bedeutung an.
 
Wikipedia beschreibt Werkstatt wie folgt:
 
Eine Werkstatt ist eine Arbeitsstätte mit vorhandenen Werkzeugen oder Maschinen zur Fertigung oder Reparatur von Produktionsgütern. 
Es ist der Raum, in dem ein Gewerk ausgeübt wird, insofern dieses nicht unter freiem Himmel stattfinden kann oder muss.
Von vorindustrieller Zeit bis heute sind Werkstätten die Orte, in denen handwerkliche oder kunsthandwerkliche Güter produziert werden (siehe auch Manufaktur).

(Auszug aus Wikipedia, Internet, 10.02.2020, 14:20 Uhr)
 
Gut, ich bin Tischlermeisterin und habe einen Großteil meines Lebens in Werkstätten gearbeitet. 
Doch während meiner Zeit in Brasilien haben sich meine Arbeitsweise und meine Arbeitsorte ziemlich stark verändert. 
In Ermangelung eines Raumes arbeitete ich da, wo ich mich gerade befand und wo Platz zum Arbeiten war. 

Auch waren nicht viele Werkszeuge vorhanden, Maschinen schon gar nicht, und ich lernte zu improvisieren und zudem noch aus meinem berühmten „Nichts“, was ich hier und da fand, nützliche Dinge herzustellen. Bei allem, was ich tat, versuchte ich aus möglichst wenig viel zu machen und baute eine ganz andere Beziehung zu den Dingen auf, die ich herstellte.
 
Diese Veränderung war ein hartes Stück Arbeit für mich, da ich so durch und durch deutsch gestrickt bin ... nein war! 

Heute ist das anders ...


Wo wir nun bei dem Wortteil anders gelandet sind.
 
Das Wort anders verwendet man, wenn etwas im Vergleich zu einer anderen Sache oder auch zu einer anderen Person mit anderen Merkmalen ausgestattet ist. Etwas ist also anders, wenn es abweichend von etwas ist.
 
Nun muss ich zugeben, anders läuft es bei mir nun wirklich heute.
Ich bin zwar HandWerkerin, aber meine Arbeitsstätten sind da, wo ich mich gerade befinde und Material oder Ideen auftauchen. Auch bin ich nicht festgelegt auf ein einzelnes Gewerk. Ich vermische verschiedene Gewerke miteinander und als Werkzeuge dienen mir ganz unterschiedliche Dinge, denn ich improvisiere sehr oft.
 
Sogar meine Gedanken sind oft anders, da ich stets versuche die Perspektiven zu wechseln und alles von einer anderen Seite zu beleuchten.
Und wenn man es auf der Zeitschiene betrachtet, bin ich heute anders als damals, in der "vorbrasilianischen Zeit".
 
So gesehen passt der Name perfekt zu mir und ich kann nun auch verstehen, dass er sich so richtig anfühlt! 
Doch was hat das alles nun mit Waldbaden zu tun? Wie passt das hier hinein?

Ganz einfach ...

Waldbaden gibt mir selbst die Kraft in der heutigen Welt anders sein zu können. 

Ohne zu wissen, dass es Waldbaden heißt, habe ich immer ganz intuitiv die Nähe der Natur gesucht, wenn ich mich schwach und schlecht fühlte. Da ist eine tief verwurzelte Sehnsucht nach der Natur in mir. Mit ihr in Beziehung zu treten und das von ihr angebotene "Seelenfutter" anzunehmen ist für mich überlebenswichtig.
 
Im Wald und in der Natur fühle ich mich geborgen und kann Kraft für den Alltag tanken. Hier entwirren sich meine Gedankenketten, der Kopf wird frei und ich komme in die Langsamkeit. 

Die Farben tun meinem Herzen und meiner Seele gut und die Schönheit und Kreativität der Natur bringt mich zum Staunen, oft sogar zum weinen ... vor Freude und Ehrfurcht.

Da ich nicht nur HandWerkerin bin, sondern auch ein Herzensmensch, ist es mir ein großes Anliegen dieses Erleben an andere Menschen weiterzugeben, damit auch sie wieder den Weg zurück zur Natur finden und für einen Moment der Hektik des Alltag und dem Leistungsdruck der Gesellschaft entfliehen können ... damit sie gestärkt werden und gesund bleiben.

Und nicht zuletzt auch, damit die Natur wieder in den Fokus rückt, denn ohne ihr Wohlwollen können wir nicht überleben.
 
Eine gute Zeit für euch alle und liebe Grüße,

Doris Strittmatter 
10. Februar

Wieso Anderswerkstatt


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Was ist Resilienz
Der Begriff Resilienz kommt aus dem Lateinischen (resilire) und bedeutet so viel wie zurückspringen, abprallen. 

Ursprünglich stammt der Begriff aus der Physik und bezeichnet in der Werkstoffkunde die Fähigkeit eines Werkstoffes, sich verformen zu lassen und dennoch in die ursprüngliche Form zurückzufinden.

In der Psychologie bezeichnet der Begriff heute die Fähigkeit, mit belastenden Situationen und Lebensumständen auf gesunde Art und Weise umzugehen, das Leben trotz widriger Faktoren positiv zu gestalten und unbeschadet aus Krisen hervorzugehen. Widerstandskraft, Belastungsfähigkeit und Flexibilität gehören zu diesem „seelischen Immunsystem“. 

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